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CSU Kreisräte besichtigen Baustelle der Lobkowitz-Realschule

Neustadt. (mor) „Die Lobkowitz-Realschule mit ihrem guten Ruf ist eine lebendige, fröhliche und junge Schule, im Gegensatz zu ihrem Gebäude - aber das wird jetzt anders“! hielt Kreisrat, Bürgermeister Rupert Troppmann beim Besuch der CSU-Kreistagsfraktion fest. Bildung hat bei der CSU weiter oberste Priorität, 4,3 Millionen Euro sind im Haushalt für die Neustädter Realschule eingeplant leitete  Fraktionsvorsitzender Albert Nickl beim Ortstermin auf dem Kulturhügel zu den laufenden Baumaßnahmen hin.


Kreisbaumeister Werner Kraus erläuterte die Details und führte den CSU-Kreisräten den Baufortschritt vor Augen. Der erste Bauabschnitt, der Neubau mit vier Klassenzimmern sei fertig, derzeit würde der Mehrzweckraum zur Mittagsbetreuung umgebaut und der WC-Trakt angebaut, Pausenhalle und darüber liegende Verwaltungsräume folgen, so Kraus. Lärmintensive und störende Arbeiten würden in die Ferien verlegt um den Schulbetrieb am Laufen zu halten. Der Innenausbau folgt in den Wintermonaten, nach Fertigstellung der neu gebauten Bereiche würde der Umzug starten, dann ginge es an den Umbau und die Sanierung der älteren Gebäudeteile. Die Arbeiten werden gestaffelt in den Ferien durchgeführt und sich bis in die Jahre 2011 und 2012 erstrecken, so könne der Schulbetrieb aufrechterhalten werden. Rupert Troppmann hob den Vorteil des „Kulturhügels“ heraus, alle Einrichtungen von der Förderschule bis zum Gymnasium seien vorhanden und lägen zentral, dies entspreche einer Art Campus. Als Überlegung für die Zukunft regte Troppmann eine zentrale Mensa für alle Schulen an, dies sollen der Landkreis und die Stadt gemeinsam in Angriff nehmen.

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Schuleiter Johannes Koller berichtete den Kreisräten, dass derzeit 637 Schüler in 24 Klassen von 45 Lehrern und 15 Referendaren unterrichtet würden. Die Anmeldungen für das Schuljahr 2010/11 versprechen einen neuen Rekord von insgesamt 150 Schülern wobei bei 41 noch der Probeunterricht erfolgen muss. Auch Schüler sowie Anmeldungen aus Weiden  seien an der Lobkowitz-Realschule zu verzeichnen. Der Durchschnitt betrage derzeit 26 Schüler pro Klasse. Die Schule sei offen für sinnvolle Erneuerung, so nehme die Lobkowitz-Realschule als einzige in der Oberpfalz am Schulversuch Modus Führung teil. Der Modellversuch Projektpräsentation werde schon im dritten Jahr durchgeführt. Erstmals, so Koller werden heuer in allen achten Klassen Debattierschulaufgaben abgehalten. Die Schüler der fünften Jahrgangsstufen werden in Profiklassen unterrichtet. Im nächsten Jahr soll eine Netbook-Klasse eingerichtet werden, als Partner und Sponsoren wird sich die Schule an regionale Firmen wenden.

Dankbar zeigte sich Johannes Koller im Namen des Lehrergremiums und seiner Schüler über die bereits fertig gestellten Bauten. „Das größte Raumproblem sei entschärft, obwohl es nächstes Jahr mit einer Klasse mehr wieder eng werden wird“, so Koller. Ungewiß sei auch die zeitgerechte Fertigstellung des Mehrzweckraums, darum sei die Einführung der Mittagsbetreuung um ein Jahr verschoben worden. Eine kleine interne Lösung werde dennoch praktiziert. Fraktionsvorsitzender Albert Nickl und die CSU-Kreisräte waren sich einig, dass die Neustädter Realschule durch die Baumaßnahme und den Modell-Charakter eine spürbare Aufwertung erfahren habe. Auch zukünftig sollen die Schulen des Landkreises die gebührende Unterstützung erfahren.

Zum Bild:
Kreisbaumeister Werner Kraus (Mitte) erläuterte in einem der bereits fertig gestellten Klassenzimmer der Lobkowitz-Realschule den CSU-Kreisräten den Stand der Baumaßnahmen. Schulleiter, Rektor Johannes Koller (links) ging aus Details aus dem Schulbetrieb ein.

 
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