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| Aus der Region für die Region – Menschen helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen |
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CSU besucht Heilpädagogisches Zentrum im Irchenrieth – Viele Baumaßnahmen im kommenden Jahr. „Es wird der größte Kraftakt, den das HPZ je gestemmt hat“ teilte Geschäftsführer Helmut Dörfler mit. Fraktionsvorsitzender Albert Nickl bezeichnete das Heilpädagogische Zentrum als die bedeutensde Einrichtung im Landkreis für Menschen die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Darüber hinaus ist das Zentrum eine der größten Betriebe und Arbeitgeber im Landkreis. Es tut sich vieles sprach Nickl, auch die mit dem Konjunkturpaket II unterstützten Maßnahmen an. Dörfler ging auf die Verbesserungen in der Werkstatt nach den Brandschutzbestimmungen sowie den Lageranbau ein. Komplett neu bebaut werden soll die Wäscherei, die bei den Behinderten ein vielgefragter Arbeitsplatz ist. Erweitert wird die Wohnkapazität im Pflegeheim auch für Schwerverhaltensauffällige. Nach der Devise „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird in Weiden ein betreutes Wohnen mit sechs Plätzen eingerichtet. Zur Integration in das Arbeitsleben sollen ebenfalls in Weiden in einer Industriehalle mit sehr fitten, Behinderten Brennholz und Hackschnitzel bearbeitet und produziert, sowie Paletten geschreddert werden. Das Holz wird bei Holzwirten und Firmen in der Region gekauft um auch die Wertschöpfung vor Ort zu halten. In die gleiche Richtung geht die energetische Sanierung des HPZ, ein 1200 KW-Gaskessel aus den 80er Jahren wird ersetzt, Nahwärmeleitungen sind zum Teil schon verlegt. Die HAW Amberg Weiden ist für das neue Heizkonzept mit im Boot, in den nächsten drei Jahren sollen die Pläne umgesetzt sein.
Geschäftsführer Helmut Dörfler zeigte sich zuversichtlich, dass die Gemeinde und der Landkreis die Genehmigungen wie gewohnt schnell erteilen. Dies konnte Bürgermeister Josef Hammer bestätigen, der ebenfall beim Besuch der CSU-Kreisräte dabei war. Auf Beschwerden und Sorgen angesprochen bemängelte Dörfler die enormen, verwaltungstechnischen Vorgänge, die zur Erlangung von Kostenerstattung und Zuschüssen notwendig sind. Auch würden Architektenleistungen mit eigenen Fachkräften im Haus nicht gefördert. Ein „Unwesen“ sei das staatliche Ausschreibungswesen. Als ebenso hoch und schwierig bezeichnete Dörfler den Verwaltungsaufwand und die Verhandlungen mit den Krankenkassen. Helmut Dörfler und Brigitte Krause von der Geschäftsführung fassten zusammen, das das HPZ im Pflegebereich gut aufgestellt ist. Insgesamt 640 Beschäftigte zählt die Einrichtung im Voll- und Teilzeitbereich. Die Schützlinge kämen aus dem Landkreis Neustadt, der Stadt Weiden sowie bedingt aus den Kreisen Schwandorf und Tirschenreuth. Fraktionschef Albert Nickl und die Kreisräte zeigten sich beeindruckt und bestätigten den Blick des HPZ in die Region. An Brigitte Krause überreichten die Kreisräte als Aufmerksamkeit ein kleine Spende.
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